Intermarket-Analyse
Kein Markt bewegt sich allein (John Murphy). Dollar, Anleihen, Rohstoffe und Aktien sind verbunden: diese Beziehungen liefern den Makro-Kontext deiner Trades. Nicht umsonst 15 % der CMT-Prüfung.
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7 Tage gratis starten →Was du lernst
Dollar ↔ Rohstoffe
Historisch invers: Rohstoffe notieren in Dollar; ein starker Dollar drückt sie (Gold, Öl). Wer Gold handelt, schaut IMMER auf den DXY.
Anleihen & Renditen ↔ Aktien
Steigen die Renditen, zahlt 'risikofreies' Geld mehr und Aktien – besonders Growth/Tech – leiden. Fallende Renditen entlasten. Die US-10-Jahres-Rendite ist die Referenz.
Risk-on / Risk-off
Risk-on: Aktien, Krypto, AUD, Emerging Markets steigen. Risk-off: Dollar, Yen, Franken, Gold, Anleihen steigen. Den Modus zu erkennen verhindert Käufe gegen die Fluchtbewegung.
Währungskorrelationen
EURUSD und GBPUSD laufen ähnlich; EURUSD und USDCHF invers. AUD/NZD folgen Rohstoffen; JPY ist Zuflucht. Zwei korrelierte Paare = unbewusst dieselbe Wette verdoppelt.
Relative Stärke & Rotation
Ein Asset gegen ein anderes (Ratio) zeigt den Führer: Tech vs. S&P, Gold vs. Aktien. Geld rotiert durch Sektoren; relative Stärke zu handeln stellt dich auf die Seite des institutionellen Flusses.
Anwendung auf deine Trades
Vor einem Trade 60 Sekunden prüfen: Hilft der Dollar? Passen die Renditen? Risk-on oder -off? Widerspricht das Intermarket-Bild, Größe senken oder passen. Intermarket-Divergenzen warnen oft vor Wenden.