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Wenn es dein erstes Mal ist, ist dies das einzige Modul, das du zum Start brauchst. In 9 Schritten siehst du, was das Eröffnen eines Trades wirklich bedeutet: was Kaufen oder Verkaufen ist, wie man den Chart liest, wie viel man riskiert und wie man die erste Order platziert und schließt. Kein Blabla — nur, was du am ersten Tag wirklich brauchst.
Vom TradingCalculator.Pro-Team · Aktualisiert am · Über uns
7 Tage gratis starten →Was du lernst
1 · Long oder Short gehen
Handeln heißt, auf eine Richtung zu wetten. 'Long gehen' (kaufen) = du gewinnst, wenn der Kurs STEIGT. 'Short gehen' (verkaufen) = du gewinnst, wenn er FÄLLT. Der große Vorteil gegenüber reinem Investieren: du kannst auch in Abwärtsphasen verdienen. Übe zuerst nur Long, bis es sitzt.
2 · Eine Kerze lesen
Jede Kerze fasst eine Periode zusammen (1 Min, 1 Stunde, 1 Tag). Der Körper reicht von Eröffnung bis Schluss; die Dochte markieren Hoch und Tief. Grün = über dem Eröffnungspreis geschlossen (rauf); rot = darunter (runter). Ein langer unterer Docht heißt: Man wollte den Kurs drücken, aber Käufer holten ihn zurück.
3 · Bid, Ask und Spread
Es gibt immer zwei Preise: den Bid (zu dem du verkaufen kannst) und den Ask (zu dem du kaufen kannst). Die Differenz ist der Spread, dein erster Kosten: Du kaufst zum Ask und würdest, sofort geschlossen, zum Bid etwas darunter verkaufen. Deshalb startet ein Trade leicht im Minus — du musst den Spread erst aufholen.
4 · Pip, Tick, Lot und Kontrakt
Das sind die Einheiten, um zu messen, wie weit du dich bewegst und wie viel du riskierst. Ein 'Pip' ist der kleinste Schritt im Forex (0,0001); ein 'Tick' der kleinste bei Futures oder Krypto. 'Lot' oder 'Kontrakt' ist die Positionsgröße. Wichtig für dich: zu wissen, wie viel du je Punkt Kursbewegung gewinnst oder verlierst.
5 · Hebel (mit Beispiel)
Der Hebel lässt dich mehr Geld bewegen, als du hast. Bei 1:10 mit 100 € steuerst du 1.000 €: Steigt der Wert 5 %, machst du 50 € (+50 % auf dein Geld)… fällt er 5 %, verlierst du dasselbe. Er multipliziert Gewinne UND Verluste gleich. Zum Start das Minimum oder gar nichts — Ursache Nr. 1 gesprengter Konten.
6 · Wie viel riskieren: die 1%-Regel
Bevor du überlegst, wie viel du gewinnen kannst, lege fest, wie viel du zu verlieren bereit bist, wenn du falsch liegst. Die goldene Regel: nie mehr als 1 % deines Kontos pro Trade riskieren (bei 1.000 € höchstens 10 € Risiko). So kannst du 10-mal in Folge falschliegen und stehst noch. Der Stop-Loss setzt dieses Limit durch.
7 · Positionsgröße berechnen
Hier kommt alles zusammen: Aus deinem Risiko (1 %) und dem Abstand von Einstieg zu Stop-Loss berechnest du, WIE VIELE Einheiten du kaufst, um nie mehr als dieses 1 % zu verlieren. Nicht schätzen — nutze den Positionsgrößen-Rechner im Panel: Einstieg, Stop und Risiko eingeben, und er nennt die exakte Größe.
8 · Die Order platzieren
Ein vollständiger Trade hat drei Preise: den Einstieg (wo du rein gehst), den Stop-Loss (wo du zugibst, falschzuliegen, und mit kontrolliertem Verlust aussteigst) und den Take-Profit (dein Gewinnziel). Setze alle drei zugleich beim Öffnen. Ziel: das Kursziel ist mindestens doppelt so viel wert wie dein Risiko (Verhältnis 1:2).
9 · Schließen und notieren
Bist du drin, fass ihn nicht jede Minute an: lass ihn den Stop oder das Ziel erreichen. Beim Schließen trage den Trade ins Journal ein (Einstieg, Ausstieg, Grund, wie du dich fühltest). Einen einzelnen Trade zu gewinnen oder zu verlieren, sagt nichts; profitabel macht dich, einen Prozess mit Vorteil viele Male zu wiederholen.
Dein nächster Schritt: Größe üben
Die wichtigste Fähigkeit am ersten Tag ist zu berechnen, wie viel du kaufst, ohne zu viel zu riskieren. Öffne den Positionsgrößen-Rechner und probiere einen fiktiven Trade: Kapital, Stop und 1 % Risiko eingeben.